Gespräch mit Harald Lesch: Folgen der Digitalisierung

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Ein Kommentar zu Gespräch mit Harald Lesch: Folgen der Digitalisierung

  1. Urs Notz sagt:

    Vor hundert Jahren wurde die Massenproduktion geboren, sie macht kurzum unsere Zivilisation aus.
    Man konnte also durch die Toleranzeiführung Werkteile so produzieren, dass man sie zusammensetzen konnte, der Schmied wurde arbeitslos, musste doch nicht mehr jedes Werkstück angepasst werden.
    Durch diese Massenproduktion wurde viel Zeit zur Fertigung von Gütern eingespart, heute geht der Trend ja weiter mit künstlicher Intelligenz, Roboter oder Digitalisierung. Der Profite des Leistungsrückgangs (man ja immer weniger Zeit für die Fertigung braucht), steckten sich die Direktoren und Aktionäre ein, damals wie auch heute noch, anstelle den Gewinn der gesamten Gesellschaft zukommen zu lassen, indem man die Arbeitszeit verkürzt und so den Profit verteilt.
    Dass man dies gesellschaftspolitisch nicht anerkennen will, liegt vielleicht daran, wir in einem imperialistisches System leben, wo der Starke den schwachen frisst, passt eigentlich gut zu unserer Gesellschaft, die Moral und Ethik ja kleingeschrieben wird.

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