Frank Rausch: Die neue Typografie

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Lineares Fernsehen verwendet veralteten Schaltplan

Von Ralf Keuper

Die zunehmende Verbreitung von Streaming-Diensten  sorgt unter Vertretern der klassischen Medien verständlicherweise für Unbehagen. Streaming-Plattformen seien Energiefresser und überdies ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr unsere Alltagsgewohnheiten von neoliberalen Prinzipien, wie dem Individualismus, durchdrungen werden (Vgl. dazu: Streaming: Der letzte Triumph des Neoliberalismus?). Was ist an Individualismus schlecht? Sollen wir uns wirklich die Zeiten zurückwünschen, als Sendungen wie der Blaue Bock noch Grundpfeiler des “zwangsunionierten Familienlebens” waren? Drohen die Menschen, wenn sie nicht mehr von einigen wenigen öffentlich-rechtlichen Sendern mit Sendungen zu festen Zeiten versorgt werden, sich der Kontrolle zu entziehen? Werden sie gar aufmüpfig und unberechenbar? Bedürfen sie der ständigen Erziehung bzw. der Betreuung? Sie sollen weiterhin stumm vor dem Fernseher sitzen, die Füße still halten, brav die Beiträge zahlen und gefälligst dankbar sein.

Eher ist es wohl so, dass die klassischen Medien einen, wie Vilém Flusser sagen würde, veralteten Schaltplan anwenden. Ihr Modus ist nach wie vor die Verbündelung:

Die Massenmedien senden Bündel von Informationen an Empfänger, die darauf nicht direkt antworten können und damit in gewisser Weise als unmündig betrachtet werden. Die Vernetzung dagegen erschafft kleine Inseln der Kommunikation. Hier verläuft die Kommunikation anders – direkt vom Sender zum Empfänger und zurück. Im besten Fall ein Dialog also.

Die Vernetzung funktioniert dagegen nach anderen Prinzipien:

Die informatische Revolution strukturiert die informatische Lage um, genauer: Sie baut den öffentlichen Raum ab. Die Informationen drängen jetzt in den Privatraum, um dort empfangen zu werden. Geschäfte, Banken, Schulen, Kinos und alle übrigen öffentlichen Orte werden von den neuen Technologien ausgeschaltet. Die Sender der Informationen müssen dank dieser Technologien nicht mehr publizieren, sondern sie können durch verzweigte Kanäle ihre Informationen an die einzelnen Empfänger verteilen lassen. Wo bisher der öffentliche Raum, der Stadtplatz, das Forum offenstand, werden in naher Zukunft strahlenförmig und netzförmig strukturierte Kanäle liegen. Die Menschen werden an den Ausgängen dieser Kanäle sitzen, um Informationen zu empfangen und zu senden (in: Medienkultur)

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind vollauf kompatibel mit den neoliberalen Prinzipien; man schaue nur auf wie Werbeeinnahmen und die Quotenfixierung. Insofern ist der Gegensatz non-lineares Fernsehen – lineares Fernsehen konstruiert. Die Qualität der meisten Sendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ist nun wirklich nicht dazu angetan, bei den Zuschauern Trennungsängste hervorzurufen. Sicher – das lineare Fernsehen hat durchaus seine Vorzüge, und die Sendungen von arte und vieler Dritter Programme sind qualitativ hochwertig. Sie sollten nicht verschwinden. Diese Aussage trifft auf Formate wie Traumschiff, die Helene Fischer-Show, Comedy-Shows oder Talk Shows in weit geringerem Maße zu. Das können die privaten Sender genauso gut oder schlecht.

Es geht hier weniger um Neoliberalismus oder Energiefragen, sondern eher um Fragen der Besitzstandswahrung. Die Medienwandel wird dafür sorgen, dass alle Bestrebungen in dieser Richtung vergeblich sind.

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Asterix und Co: Comics von René Goscinny | Doku | ARTE

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“Die Netflix-Revolution. Wie Streaming unser Leben verändert” von Oliver Schütte

Von Ralf Keuper

Immer mehr Zuschauer nutzen das Filmangebot von Netflix, Amazon und weiterer Streaming-Plattformen. Das alte klassische, lineare Fernsehen befindet sich dagegen auf dem Rückzug (Vgl. dazu: Das lineare Fernsehen ist in zehn Jahren tot – glauben viele junge Erwachsene & Das Endspiel des linearen Fernsehens hat begonnen & Studie: Streaming wird drastische Folgen für TV-Sender haben). Dieser tiefgreifende Wandel der Medienlandschaft begann spätestens mit dem Kauf von YouTube durch Google. Der Pionier der Branche ist jedoch Reed Hastings, Gründer von Netflix. Kein anderes Unternehmen hat die Seh- und Kaufgewohnheiten der Zuschauer in den letzten Jahren so beeinflusst wie das Unternehmen aus dem kalifornischen Los Altos. Netflix ist damit der prominenteste Treiber der Streaming-Revolution, wie Oliver Schütte in Die Netflix-Revolution. Wie Streaming unser Leben verändert darlegt.

Mittlerweile drängen auch andere Konzerne in den lukrativen Markt, wie Disney mit Disney+, Apple mit Apple TV+ und Warner mit HBO Max. Disney und Warner haben den Vorteil, dass sie auf einem großen Filmbestand zurückgreifen können. Netflix bekommt den Einstieg der neuen Akteure durch den Auslauf der Lizenzvereinbarungen für Filme von Warner und Disney zu spüren. Mit seinen Eigenproduktionen kann Netflix die Lücke zumindest in Teilen schließen. Europäische Anbieter wie Bertelsmann/RTL, die sich überwiegend dem linearen Fernsehen verbunden fühlen, hinken der Entwicklung weit hinterher. RTL plant den Aufbau eigener Streamingplattformen, wie mit TV Now (Vgl. dazu: Mehr Exklusiv-Inhalte: So will RTL seine Streaming-Plattform ausbauen). Dennoch geht Schütte davon aus, dass RTL versuchen wird, die Serien und Produktionen seiner linearen Sender (RTL, RTL II und Vox) auf der Plattform zu verwerten. Da die Kosten für einigermaßen hochwertige exklusive Eigenproduktionen auf TV Now zu hoch sind, werde RTL diese zunächst auf dem eigenen Pay-TV-Sender RTL Crime und später im frei zugänglichen RTL-Programm verwerten (Vgl. dazu: RTL will sein Streamingangebot weiter ausbauen). Der Aufbau einer gemeinsamen europäischen Streamingplattform durch die öffentlich-rechtlichen Sender soll nach den Vorstellungen des ZDF und der ARD ein Gegengewicht zu YouTube schaffen. Dabei wird gerne auf das Beispiel des Airbus verwiesen. Demgegenüber gibt Schütte zu bedenken:

Wer um die schwierigen Entscheidungswege in einem solch komplizierten Konstrukt weiß, wird ahnen, dass es mindestens zehn Jahre dauern wird, bevor die Vision Realität wird – wenn es überhaupt zu einer Gründung kommen sollte. Ein sehr langer Zeitraum in einer Branche, die sich gerade im eigenen gewaltigen Umbruch befindet und in der innerhalb eines Jahres drei große amerikanische Akteure den Markt betreten.

Der Erfolg von Netflix & Co. verdankt sich nicht nur technologischen Faktoren, sondern hat seine Ursache auch in modernen Produktions- und Managementmethoden. Beispielhaft dafür ist die Rolle des Showrunners, die ursprünglich von NBC eingeführt und von HBO verfeinert wurde. Der Showrunner trägt die Verantwortung für eine ganze Serie. Die Stoffe werden dabei in einem Writer’s Room von mehreren Autoren unter Anleitung des Showrunners entwickelt. Der Showrunner selber verfasst häufig nur zwei oder drei Episoden. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit besteht darin, den Stil der Serie festzulegen und zu überwachen. Die Regisseure haben sich daran zu halten. Bekanntes Beispiel eines Showrunners ist David Weiner, Erfinder und Showrunner von Mad Men. Zwar arbeiten auch die deutschen Sender inzwischen mit der Rolle des Showrunners, wobei dessen Autonomie jedoch umgangen wird:

In Deutschland ist es allerdings unmöglich, dass nicht die Regisseure und Redakteure der Sender den Hut aufhaben. Die Strukturen haben sich in den letzten Jahren so verfestigt, dass eine Änderung nur sehr schwer durchzusetzen ist. Darum wird die neue Arbeitsweise in Wirklichkeit bei uns nur halbherzig durchgesetzt.

Schütte ist der Ansicht, dass das Streaming die Individualisierung verstärken werde. Das Gemeinschaftserlebnis, wie sie das lineare Fernsehen in seinen Hochzeiten noch zu vermitteln verstand, wird zur Ausnahme. Davon betroffen sind vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender.

Obwohl wir in Zukunft in einem globalen Filmdorf leben werden, bedeutet das nicht, dass alle Zuschauer dieselben Vorlieben teilen. Es werden, so Schütte, sog. “Taste Communities” entstehen, d.h. weltumspannende Gemeinschaften, die sich durch ihren Geschmack definieren. Kurzum:

Mit den Streamingplattformen werden wir alle in unterschiedlichen globalen Dörfern leben, die vor allem vom Algorithmus der Streamingdienste bestimmt werden.

Der Einsatz von KI und Big Data führt nach Ansicht von Schütte dazu, dass wir unsere Wahlfreiheit einbüßen – so wie im alten linearen Fernsehen, wo die Sendeanstalten darüber bestimmten, was wir wann zu sehen bekommen. Bei allen Vorteilen, die Streamingplattformen uns bieten, sollten wir uns nicht in die passive Rolle drängen lassen, so Schütte. Wir müssten die Kontrolle behalten.

Wie das genau geschehen soll, sagt Schütte nicht. Trotz dieses Mankos ist das Buch sehr zu empfehlen.

Weitere Informationen:

Wie Streaming in den 2010er Jahren alles veränderte

The Truth Behind Netflix’s Incredible Success

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Das Ethos des Rundfunks (Adolf Grimme)

Im Wirtschaftlichen erwartet der Hörer, dass jene 20 Groschen, die er sich jeden Monat abspart, sinnvoll verwendet werden, dass also Wirtschaftlichkeit und Darbietung im gesunden Verhältnis zueinander stehen. Was er erwarten sollte, ist, dass Qualität wirtschaftlich dargeboten wird.

Vom Programmatischen her gesehen, heisst das: erwarten, dass der Rundfunk den Willen zur Qualität besitzt und damit bereit ist, dies eine oder beiden Grundgesetze des Rundfunks als eines kulturellen Instruments zu respektieren. Es wird freilich dieser Wille zum Niveau nicht stets den Majoritätsgeschmack auf seiner Seite haben. Der Rundfunk darf deshalb, wenn er dieser seiner Sendung als Erzieher zum Qualitätsgefühl treu bleiben will, nicht der verführerischen Jagd nach Popularität verfallen. Wer gewillt ist, das Beste im Menschen anzusprechen, muss nun einmal zugleich den Mut zur Unpopularität besitzen.  …

…, denn wenn der Rundfunk, um nur das zu nennen, das politische Geschehen kommentiert, dann kommentieren dies Geschehen Menschen, und je stärker diese Menschen Persönlichkeiten aus eigenem Wuchs sind, wie wir sie wünschen, um so profilierter ist auch politisch ihr eigenes Gesicht; damit aber steht die Besorgnis auf, dass ihr eigenes hohes Ethos des Willens zum Standpunkt über den Parteien umschlägt in die unbewusste Propaganda für ein eigenes, organisatorisch nicht zu greifendes Parteigebilde. Dann wäre die Überparteilichkeit nichts anderes geworden als eine von niemandem gewählte und darum niemand gegenüber verantwortliche, wenn Sie so wollen, eine Hauspartei des Rundfunks. …

Quelle: Das Ethos des Rundfunks (online abrufbar)

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Weihnacht (Rainer Maria Rilke)

Die Winterstürme durchdringen
Die Welt mit wütender Macht. –
Da – – sinkt auf schneeigen Schwingen
Die tannenduftende Nacht…

Da schwebt beim Scheine der Kerzen
Ganz leis nur, kaum, daß du’s meinst,
durch arme irrende Herzen
der Glaube – ganz so wie einst…

Da schimmern im Auge Tränen,
du fliehst die Freude – und weinst,
der Kindheit gedenkst du mit Sehnen,
oh, wär es noch so wie einst!…

Du weinst!… die Glocken erklingen –
Es sinkt in festlicher Pracht
Herab auf schneeigen Schwingen
Die tannenduftende Nacht.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Schriftsteller, Dichter)

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Der Regelkatalog des publizistischen Handwerks (Hanns Joachim Friedrichs)

In den Printmedien gibt es Blätter, in denen Meldung und Meinung übergangslos ineinanderfließen. Wer sie kauf, weiss, was ihn erwartet, der Kunde bekommt, was er will. Tagesschau und Tagesthemen haben eine solche Zielgruppe nicht. Sie können sich ihr Publikum nicht aussuchen. In den frühen achtziger Jahren, lange vor SAT1 und RTL, hießen die Alternativen heute und heute-journal, die sich an ähnlichen Prinzipien orientierten, auch wenn es in Nuancen immer wieder bemerkenswerte Unterschiede gab (und gibt). Dass in diesem Nachrichtenmonopol der Öffentlich-Rechtlichen eine Verpflichtung steckte, nämlich die, nur nach dem Regelkatalog des publizistischen Handwerks zu arbeiten, wollte (oder konnte) Gruber (gemeint Edmund Gruber) nicht begreifen. Er holte seine Maßstäbe aus den Tiefen seiner politischen Überzeugung und blieb Ideologe in einem Metier, dessen Aufgabe die Verbreitung von Informationen, nicht aber von Glaubensbekenntnissen ist.

Quelle: Hanns Joachim Friedrichs. Journalistenleben

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Digitale Zwillinge als Medien- und Grenzobjekte

Von Ralf Keuper

In der Produktion wird bereits reger Gebrauch von digitalen Zwillingen, d.h. virtuellen Repräsentationen von Maschinen, gemacht. Nicht mehr lange, und Digitale Zwillinge bilden das Rückgrat der vernetzten Wirtschaft und Gesellschaft.

Neben Maschinen bekommen auch Menschen und juristische Personen, wie Unternehmen oder Unternehmenseinheiten, einen oder mehrere digitale Zwillinge zur Seite gestellt. Der virtuellen Doppelgänger könnte beispielsweise die personalisierte Medizin ermöglichen. Die Daten des Objektes, in diesem Fall des Menschen, werden über dessen gesamten Lebenszyklus gespeichert, ergänzt und bearbeitet. Im Idealfall erhält man so ein nahezu vollständiges Abbild der betreffenden Personen bzw. des Patienten (Vgl. dazu: Daten zu Gesundheit und Verhalten. Wie digitale Zwillinge die Medizin revolutionieren). Neue medizinische Verfahren könnten so am Digitalen Zwilling simuliert werden, so wie in der Fabrik neue Produktionsverfahren oder die Hinzufügung neuer Komponenten zu einer Maschine.

Digitale Zwillinge von Menschen, Geräten, Maschinen, Tieren und Unternehmen werden damit zu Grenzobjekten (Vgl. dazu: Der Stilwandel der Medien am Beispiel der “Boundary Objects” – Kooperation ohne Konsens).

Grenzobjekte sind solche Objekte, die in einer lokalen Anwendung präzisiert und zweckgerichtet verwendet werden, aber zugleich in einer umfassenderen Zirkulation zur Verfügung stehen, ohne ihre Identität dabei zu verlieren. Die durch »boundary objects« ermöglichte »Kooperation ohne Konsens« hält Organisationen und Institutionen am Laufen und ruft sie zum Teil sogar erst ins Leben (während das Einklagen von Konsens diesen oft erst gefährdet).

Neben Fragen des Datenschutzes und der Privatsphäre wäre zu klären, inwieweit der Digitale Zwilling reale Objekte und Personen repräsentieren kann und darf.

Hans Sandkühler hält in Kritik der Repräsentation zum methodischen Vorgehen der fMRT in der Hirnforschung u.a. fest:

In neurowissenschaftlichen Experimenten werden nicht mentale repräsentationale Leistungen gemessen, deren physische Basis diese oder jenes individuelle Gehirn ist, sondern physische Prozesse/Zustände eines neurobiotischen Systems. Die Prozesse/Zustände dieses Systems werden aufgrund bestimmter theoriegeleiteter Hypothesen und Erkenntnisziele und mithilfe mathematischer/statistischer Methoden in Bilder/Zeichen transformiert. Die transformierten Daten werden als Repräsentationen interpretiert. Je nach dem gewählten epistemologischen Profil, nach der präferierten Rahmentheorie und dem der Theorie zugehörigen Begriffsschema kommt es – oder kommt es nicht – zu Aussagen über mentale Aktivitäten im Gehirn. Diese ergeben sich aber nicht direkt aus dem experimentell gewonnenen Datenmaterial, sondern sind das Ergebnis von Interpretationen. Die Interpretationen sind an Überzeugungen, Denkstile, Denkgemeinschaften und Wissenskulturen gebunden.

Digitale Zwillinge sind demnach kein vollständiges Abbild des jeweiligen Objektes, sondern eine von mehreren möglichen Interpretationen, die sich mit der Zeit (gesellschaftlicher und technologischer Wandel) ändern können.

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VHS – Eine Kassette revolutioniert die Welt

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Deutsche Digitale Bibliothek: Zeitungsportal (Online-Umfrage)

Key Findings

  • Insgesamt haben 2422 Personen die Umfrage bearbeitet (nach Plausbilitätscheck und Datenbereinigung).
  • 61% der Teilnehmer sind Männer, 37% Frauen.
  • Die größte Altersgruppe der Befragten liegt zwischen 50 – 59 Jahren (27%). Insgesamt waren über 60% der Befragten 50 Jahre und älter.
  • Jeweils ca. ein Drittel der Teilnehmenden recherchiert aus privaten Anlässen, aus beruflichen Anlässen oder beides. Berufliche Nutzer kannten sich generell besser mit den verschiedenen, bestehenden Recherchemöglichkeiten aus.
  • Die hohe Frequenz der Recherche war nicht nur bei den beruflichen Nutzern auffällig: Über ein Drittel der privaten Nutzer recherchiert demnach mehrmals im Monat in historischen Zeitungen. Knapp die Hälfte der privat-motivierten Teilnehmenden recherchiert mindestens mehrmals im Monat, ein Wert der durchaus überrascht. …

Quelle / Link: Deutsche Digitale Bibliothek: Zeitungsportal (Online-Umfrage)

Weitere Informationen:

Aufbau „Deutsches Zeitungsportal“: Was erwarten unsere Nutzer*innen?

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