Das spezifisch deutsche am deutschen Film

Auszug aus einem Interview mit der Regisseurin Emily Atef in der FAZ vom 11.04.18 (“Mich reizen existenzielle Geschichten”):

Frage: Was empfinden Sie als spezifisch deutsch am deutschen Film?

Antwort: Dass man einen Fernsehsender braucht, wenn man einen Kinofilm drehen will, um an Fördermittel zu kommen. Ich bin glücklich, wenn ein Sender mich finanziell unterstützen und den Film im Fernsehen zeigen will, aber der Sender will natürlich Einfluss auf den Film nehmen, damit er im Fernsehen Quote bringt. Aber das Kino hat eine andere Erzählstruktur. Was glauben Sie, was ich für Gespräche führen musste, um schwarz-weiß für “Quiberon” zu vermitteln – für das Fernsehen ist das der Horror. Aber vielleicht ist das gar kein Horror. Schwarz-weiß ist auch auf dem großen Bildschirm im Wohnzimmer wunderschön

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