Ästhetik und politische Ikonographie der Briefmarke

Die Briefmarke scheint ein so alltäglicher Gegenstand zu sein, dass ihr – von Motivsammlern einmal abgesehen – eine kunsthistorische oder gar ästhetische Aufmerksamkeit weitgehend versagt geblieben ist. Dabei hat Aby Warburg schon sehr früh die Briefmarke als ein Feld politischer Ikonographie erkannt, und auch von Walter Benjamin liegen Beobachtungen hierzu vor. Im Anschluss an frühere kulturgeschichtliche Arbeiten zur Bildersprache des deutschen Geldes untersucht der Vortrag am Beispiel der optischen Vergegenwärtigung des Brandenburger Tores auf Briefmarken der Weimarer Republik, des Dritten Reichs, der DDR und der Bundesrepublik die ästhetischen Darstellungs- und ikonographischen Propagandamöglichkeiten eines wenig beachteten Mediums.

Quelle / Link: Ästhetik und politische Ikonographie der Briefmarke 

Dieser Beitrag wurde unter Mediengeschichte, Medienwissenschaften veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.