Archiv der Kategorie: Medienkritik

Das harte Los der Experten im Medienzeitalter

Von Ralf Keuper Der Rat von Experten wird in Krisensituationen besonders gerne von Politikern und Medien gesucht; aus unterschiedlichen Motiven. Die Politik will ihre Entscheidungen durch die Hinzuziehung von Experten mit wissenschaftlichem Anspruch versehen, wohingegen die Medien mehr an der … Weiterlesen

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Lineares Fernsehen verwendet veralteten Schaltplan

Von Ralf Keuper Die zunehmende Verbreitung von Streaming-Diensten  sorgt unter Vertretern der klassischen Medien verständlicherweise für Unbehagen. Streaming-Plattformen seien Energiefresser und überdies ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr unsere Alltagsgewohnheiten von neoliberalen Prinzipien, wie dem Individualismus, durchdrungen werden (Vgl. dazu: Streaming: … Weiterlesen

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Was heißt „Medien konstruieren Wirklichkeit“?

Es ist rasch zum Lehrbuch-Wissen geworden: „Medien konstruieren Wirklichkeit“. Doch was heißt das? Taten sie dies immer schon? Oder tun sie es immer mehr? Oder gar beides? Von welcher Ebene reden wir? Meint Wirklichkeitskonstruktion einen erkenntnistheoretischen Sachverhalt oder eine bewusste … Weiterlesen

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Roger Willemsen über die Fernsehbranche und Politik | SWR UniTalk

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Stumme Medien

Das Verschwinden des Computers wurde noch vor dem Ende des 20. Jahrhunderts vorhergesagt: Er werde unsichtbar in seiner Apparatur – so wie einst der Elektromotor im Staubsauger. Dieses Verschwinden entspricht dem Verschwinden in der Blackbox. Das Verschwinden der Transparenz hingegen … Weiterlesen

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Der Verlust der Sprachkultur

Sowohl mit dem regulären Programm als auch mit der Werbung schafft das Fernsehen ein Klima, das dem originären Geschichtenerzählen faktisch den Garaus macht. Es fördert eine Einstellung, die für die Schaffung der Grundlagen einer kraftvollen Liberalität in des Wortes umfassender … Weiterlesen

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Die Sprache der Sprachlosen

Solange Nichtsnutze und Nichtskönnerinnen, die erst später als das konkurrierende Leergut aus einem Dschungelcamp rausgeflogen sind, oder solche, die tagelang ununterbrochen mit einem ehemaligen Tennisspieler verlobt waren, in für sie bestimmten TV-Kanälen moderieren dürfen, egal was, dürfen auch alle anderen, … Weiterlesen

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Das Gebot der Informationskultur (Alfred Herrhausen)

Angesichts der komplexen Wirklichkeit ist eine Fragmentierung der Sachverhalte oft unvermeidlich, für die die Menschen wegen der intellektuellen Entropie nach Orten der Gewissheit suchen. Solche Orte vermuten sie in den Medien, die mir ihrer subtilen Kodifizierung auch dort Verstehen vermitteln … Weiterlesen

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Lesen macht mobil, Fernsehen debil

Wir wissen, dass Lesen und Schreiben und Denken sich bedingen, aber nur, wenn sie im frühen Alter als Einheit erlebt werden. “Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer meiner Kindheit, das war der Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir … Weiterlesen

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Arthur Miller über die Zukunft der Bücher und des Lesens

Von Ralf Keuper Auszug aus einem Interview mit dem Dramatiker Arthur Miller Frage: Wird es im einundzwanzigsten Jahrhundert noch Bücher geben und Menschen, die Bücher lesen? Arthur Miller: Ja, es wird Bücher geben, aber was für Bücher? Ich zweifle allmählich … Weiterlesen

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